Verweile, Augenblick! “Heimweh” nach Jugendcursillo?

Am Beginn der Karwoche fand der Jugendcursillo – ein kleiner Glaubenskurs für Jugendliche – im Stift Schlägl statt. Ich hatte die Ehre, Teil eines grandiosen MitarbeiterInnen – Teams zu sein, das für das Programm verantwortlich zeichnete. Die wesentlichen Inhalte: ich selbst, meine Beziehungen, Gott.

Das Wichtigste bei der Cursillo – Erfahrung neben den Inhalten ist aber, dass durch das intensive Kennenlernen untereinander, duch die bedingungslose Annahme der / des Anderen Räume für Gemeinschafts- und Gotteserfahrungen eröffnet werden. Als Mitarbeiter, dessen Alter nicht mehr ganz so jugendlich ist, durfte ich mich in dieser Gemeinschaft auch sehr geborgen fühlen. Ich war überwältigt von der Offenheit, der Gottverbundenheit und der Herzlichkeit der TeilnehmerInnen, des Teams und des Küchenteams. Und ich selbst durfte einmal mehr die Erfahrung machen, dass die Worte Jesu: “Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen” – spürbar zutreffen. Auch und vor allem im gemeinsamen Lachen.

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Weil wir erfüllt sind!

Eine erfüllte Zeit – das verbinde ich mit “Cursillo” und ganz besonders mit “Jugendcursillo”. Auch die ständige Arbeit im Jugendcursillo Team war und ist eine erfüllte Zeit, die wir miteinander im Geiste Jesu verbringen. Solche gemeinsamen Wegstrecken, die Fülle und die Freude am Tun bringen Motivation und Bestärkung.

Der Jugendcursillo 2009 in Losenstein war ein solcher Motivationsfaktor. Die drei Tage mit den 15 TeilnehmerInnen waren auch für das Team ein unvergessliches Erlebnis, und wir waren uns fast sicher, dass 2010 ein ebenso erfülltes Jahr für den Jugendcursillo werden sollte.

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Dialog

Gedanken zu unserer Dialog- und Kommunikationsfähigkeit. Gedacht anlässlich einer Vesper in Puchenau – als Schriftstelle wählte ich den Johannesprolog.

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
(Joh 1,9-14)

In der Vorbereitung dieser Vesper für eine Gruppe aus unserer Pfarre, die seit Jahren im Dialog mit den Kirchen des Ostens ist, machte ich mir Gedanken zum Wort “Dialog”.

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2012. Beginnen. Beten.

2012 beginnt mit einem beeindruckenden Feuerwerk. Nicht etwa in einer großen Stadt – nein, gleich hier, in Puchenau, einer kleinen Gemeinde am Rande von Linz. Direkt vor unserer Nase. Vor dem Balkon. Jedes Jahr scheint mir die Menge der abgefeuerten Raketen anzuwachsen, scheinen die privaten Feuerwerke prächiger zu scheinen und lauter zu knallen. Anschauen tu ichs gerne. Es ist wie ein Trommelwirbel, der den Beginn des neuen Jahres begleitet…

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Die Welt der kleinen Steine – oder: Die Wiederentdeckung meiner Kindheit

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Friedrich Schiller)

Von meinem 5. Lebensjahr an hatte ich ein Lieblingsspielzeug: LEGO. Die kleinen Steine, die ich immer wieder neu kombinierte, faszinierten mich viele Jahre. In meinem Zimmer hatte ich permanent eine Legostadt aufgebaut, die sich ständig veränderte. Eine besondere Liebe galt dem Lego-Thema “Space” – ich hatte eine beträchtliche Sammlung von kleinen und größeren Raumschiffen und Raumfahrzeugen.

Die Lust am LEGO-Spielen verlor ich in der Pubertät. Die vielen kleinen Steine verschwanden in einer Lade im Wochenendhaus meiner Eltern und wurden nur dann wieder aktiviert, wenn zufällig mal kleinere Kinder zu Besuch waren.

Wenn man Vater wird, entdeckt man das Spielen neu. Unsere Tochter baut liebend gern mit Duplosteinen, und da ist der Papa als “Baumeister” und Spielkamerad natürlich total gefragt. Und ich muss gestehen: Mit den Duplosteinen meiner Tochter zu spielen, macht auch mir großen Spaß.

In den vergangenen Semesterferien verbrachten wir ein verlängertes Wochenende mit Freunden im Wochenendhaus meiner Eltern. Unsere Freunde haben erzählt, dass sie unlängst die alten Legosets wieder zusammengebaut haben. Ich brauchte nicht lange nachzudenken, um die große Lade in der alten Truhe zu öffnen…

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